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OpusClip vs. Vizard

Kurz gesagt

Beide Tools schneiden lange Videos automatisch in kurze Hochkant-Clips mit Untertiteln. OpusClip hat transparente Preise ab 15 USD, im Pro-Plan Scheduler-API, Zapier, KI-B-Roll und Dubbing. Vizard rechnet in Videominuten ab, exportiert in den Bezahlplänen in 4K und bietet in allen Plänen eine API.

OpusClip

Hervorragend

KVG-Score · Stand 27.10.2026

9,2

· Teilbewertung

Vizard

Sehr gut

KVG-Score · Stand 27.10.2026

8,9

· Teilbewertung

MerkmalOpusClipVizard
KVG-Score9,2 Hervorragend8,9 Sehr gut
AnwendungenShorts & ClipsShorts & Clips, KI-Video-Editoren
HerstellerImmersively Inc.Vizard.ai
Modell––
Preisab 15 $/Monatab 29 $/Monat
Kostenlos nutzbar✓ Ja✓ Ja
Wasserzeichen gratis✓ Ja✓ Ja
Max. Auflösung4K4K
Nativer Ton––
Lip-Sync––
Voice Cloning––
Eigener Avatar––
Deutsche Oberfläche––
Deutsche Stimmen––
AVV / DPA––
Kommerziell (bezahlt)✓ Ja–
API✓ Ja✓ Ja
PlattformenWebiOSAPIWebiOSAndroidAPI
Zum Anbieter*Zum Anbieter*

OpusClip und Vizard lösen dasselbe Problem: Aus einem langen Podcast, Webinar oder Livestream sollen kurze Clips für TikTok, Reels und Shorts werden. Beide wählen Ausschnitte automatisch aus, formatieren hochkant und setzen Untertitel.

Die wichtigsten Unterschiede

Inhaltlich liegen die Tools nah beieinander, die Unterschiede stecken in Preismodell, Auflösung und Zusatzfunktionen.

OpusClip gibt seine Preise offen an und staffelt die Funktionen klar: Starter entfernt das Wasserzeichen und erlaubt die höchste Auflösung, Pro bringt Team-Workspace, Video-Editing-API, Scheduler-API, Zapier, KI-generierte B-Roll und Dubbing.

Vizard rechnet über Credits ab, ein Credit entspricht einer Videominute. Neben der Clip-Erstellung gibt es einen Editor, Untertitel und Social-Publishing. Die Bezahlpläne exportieren in 4K, Business bietet einen geteilten Workspace und ein Brand Kit. Eine API mit Ratenlimit ist in allen Plänen enthalten.

Beide laufen im Browser und haben Team-Funktionen. Zum Datenschutz machen beide kaum Angaben. OpusClip nennt immerhin SSO im Business-Plan.

Bei der Speicherung sind beide im kostenlosen Plan knapp: OpusClip und Vizard halten Projekte nur 3 Tage vor. OpusClip Starter verlängert das auf 29 Tage, Vizard Creator bietet 100 GB Speicher.

Beim Export liegt OpusClip im Gratis-Plan vorn (1080p statt 720p). In den Bezahlplänen exportieren laut Anbieter beide bis 4K, OpusClip nennt dafür auf der Preisseite „höchste Auflösung“. Für Teams bieten beide einen gemeinsamen Arbeitsbereich, OpusClip ab Pro, Vizard im Business-Plan mit Brand Kit.

Wann OpusClip?

  • Du willst die Kosten vorab genau kennen.
  • Du brauchst schon kostenlos 1080p-Export.
  • Du willst Clips automatisch planen und per Zapier weiterverarbeiten.
  • Du brauchst KI-B-Roll oder Dubbing für deine Clips (Pro).

Schwächen: Free-Plan mit Wasserzeichen und nur 3 Tagen Speicherung, keine Jahrespreise ausgewiesen.

Wann Vizard?

  • Du verarbeitest regelmäßig lange Aufnahmen und willst in Videominuten rechnen.
  • Du brauchst 4K-Export.
  • Du willst direkt aus dem Tool auf Social Media veröffentlichen.
  • Du willst die API auch in kleineren Plänen nutzen.

Schwächen: Free-Plan nur 720p mit Wasserzeichen und Videos bis 10 Minuten, Projekte im Free-Plan nur 3 Tage gespeichert.

Für beide Tools gilt: Die automatische Auswahl der Ausschnitte ist ein Vorschlag. Plane Zeit ein, um Clips zu prüfen, Untertitel zu korrigieren und den Einstieg anzupassen. Wie gut die Auswahl bei deutschsprachigen Videos funktioniert, geben beide Anbieter nicht an.

Preise im Vergleich

Stand 10/2026, laut Preisseiten:

Plan OpusClip Vizard
Kostenlos 1 Clip/Tag, 1080p, Wasserzeichen 60 Min/Monat, 720p, Wasserzeichen
Einstieg Starter: 15 USD Creator: ab 600 Credits, 4K
Mittelklasse Pro: 29 USD, Team, APIs Business: ab 600 Credits, Workspace
Oben Business: individuell, SSO –

Die Beträge der Vizard-Pläne stehen in der Preisübersicht von Vizard. Bei OpusClip bekommst du für 29 USD im Monat den vollen Funktionsumfang für kleine Teams.

Eine dritte Option

Submagic setzt den Schwerpunkt auf animierte Untertitel, Zooms und B-Roll für Hochkant-Videos. Alle Pläne enthalten eine API, Business exportiert in 4K mit 60 FPS. Einen dauerhaft kostenlosen Plan weist Submagic nicht aus, die Tarife stehen in der Preisübersicht von Submagic. Für Schnitt über das Transkript lohnt ein Blick auf Descript.

Passende Tools

Häufige Fragen

Welches Tool ist kostenlos besser nutzbar?

OpusClip erlaubt im Free-Plan einen Clip pro Tag mit Export bis 1080p und Wasserzeichen. Vizard gibt 60 Credits im Monat (1 Credit = 1 Videominute), exportiert kostenlos aber nur in 720p mit Wasserzeichen und Videos bis 10 Minuten. Beide speichern im Free-Plan nur 3 Tage.

Was kostet OpusClip?

Starter kostet 15 USD und Pro 29 USD im Monat, Business wird individuell angeboten (Stand 10/2026). Jahrespreise weist die Preisseite nicht aus.

Haben OpusClip und Vizard eine API?

Ja. OpusClip bietet ab dem Pro-Plan eine Video-Editing-API und eine Scheduler-API. Vizard hat in allen Plänen eine API mit Ratenlimit.

Kann ich mit beiden direkt auf Social Media veröffentlichen?

Vizard bietet Social-Publishing. OpusClip hat ab dem Pro-Plan eine Scheduler-API und eine Zapier-Anbindung.

Jochen Sahm, Autor & Visual Designer

Geschrieben von

Jochen Sahm

Autor & Visual Designer · Co-Founder newcreation Media GmbH

Jochen Sahm ist seit 17 Jahren Designer, Freelancer und Photoshop-Experte und Co-Founder der newcreation Media GmbH. Dort verantwortet er KI, Automatisierung und die Wahl der richtigen Werkzeuge. Zuletzt aktualisiert am 26.10.2026.

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