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GPU (Grafikprozessor)

Kurz gesagt

Eine GPU (Grafikprozessor) ist ein Chip, der viele Rechnungen gleichzeitig ausführt. KI-Videomodelle werden fast nur auf GPUs trainiert und betrieben.
Eine GPU rechnet vieles gleichzeitigDarum laufen KI-Videomodelle fast immer auf GPUsCPUwenige Kerne, nacheinanderGPUTausende Einheiten, gleichzeitigLokal zählt vor allem der Grafikspeicher (VRAM)
Bei Web-Tools rechnet die GPU beim Anbieter, deine eigene Grafikkarte zählt nur, wenn du Modelle lokal ausführst.
Englisch
Graphics processing unit
Auch genannt
GPUs, Grafikprozessor, Grafikprozessoren, Grafikkarte, Grafikkarten
Thema
Modelle & Technik

Eine GPU, auf Deutsch Grafikprozessor, ist ein Chip, der ursprünglich für die Darstellung von Grafik in Spielen und Programmen gebaut wurde. Seine Stärke ist, sehr viele einfache Rechnungen gleichzeitig auszuführen. Genau das brauchen KI-Modelle, weshalb Training und Betrieb von Videogeneratoren fast immer auf GPUs laufen.

Warum sind GPUs für KI so wichtig?

Ein KI-Modell besteht im Kern aus riesigen Zahlentabellen, die bei jeder Berechnung miteinander multipliziert werden. Ein normaler Prozessor (CPU) arbeitet solche Aufgaben mit wenigen Kernen nacheinander ab. Eine GPU hat Tausende kleinere Recheneinheiten und erledigt viele Teile gleichzeitig. Für KI-Video kommt hinzu, dass jedes Bild eines Clips in vielen Schritten bearbeitet wird. Ohne diese parallele Rechenleistung wären Videogeneratoren praktisch nicht nutzbar.

Rechenzentren nutzen dafür spezielle KI-Beschleuniger, die deutlich mehr Speicher und Leistung haben als Grafikkarten für Spiele. Diese Hardware ist teuer und knapp. Das ist einer der Gründe, warum Anbieter ihre Rechenzeit über Credits abrechnen und warum es zu Stoßzeiten Warteschlangen gibt.

Welche Rolle spielt die GPU für dich?

Wenn du Web-Tools wie Text-to-Video-Generatoren im Browser nutzt, spielt deine eigene Grafikkarte keine Rolle. Die Rechenarbeit passiert beim Anbieter. Anders ist es, wenn du offene Modelle lokal betreibst, etwa mit ComfyUI. Dann entscheidet deine GPU, welche Modelle überhaupt laufen und wie lange ein Clip dauert.

Worauf du beim Kauf achten solltest

Für lokale KI-Videos ist der Grafikspeicher (VRAM) meist wichtiger als die reine Rechenleistung. Ist zu wenig Speicher vorhanden, startet das Modell gar nicht oder muss Daten in den langsameren Arbeitsspeicher auslagern. Die meisten Werkzeuge und Anleitungen für offene Modelle sind auf Grafikkarten von Nvidia ausgerichtet, weil viele KI-Programme auf deren Schnittstelle CUDA aufbauen. Andere Hersteller werden teilweise unterstützt, oft aber mit mehr Aufwand. Welche Modelle sich lokal nutzen lassen, zeigt die Kategorie Open Source.

Häufige Fragen zu GPU

Brauche ich eine gute Grafikkarte für KI-Videos?

Nur, wenn du Modelle auf deinem eigenen Rechner ausführen willst. Web-Tools und Apps rechnen auf den Servern des Anbieters, dafür reicht jeder normale Computer oder ein Smartphone.

Warum laufen KI-Modelle auf Grafikkarten und nicht auf dem Prozessor?

KI-Modelle bestehen vor allem aus sehr vielen gleichartigen Rechnungen mit großen Zahlentabellen. Eine GPU kann Tausende davon gleichzeitig ausführen, ein normaler Prozessor nur wenige. Auf einem Prozessor würde ein Videoclip um ein Vielfaches länger dauern.

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Hier kommt der Begriff vor.

Jochen Sahm, Autor & Visual Designer

Geschrieben von

Jochen Sahm

Autor & Visual Designer · Co-Founder newcreation Media GmbH

Jochen Sahm ist seit 17 Jahren Designer, Freelancer und Photoshop-Experte und Co-Founder der newcreation Media GmbH. Dort verantwortet er KI, Automatisierung und die Wahl der richtigen Werkzeuge. Zuletzt aktualisiert am 26.10.2026.

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