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HDR

Kurz gesagt

HDR (High Dynamic Range) ist ein Videoformat mit größerem Helligkeits- und Farbumfang als SDR. Lichter und Schatten zeigen mehr Details.
HDR zeigt mehr Helligkeit und mehr StufenhelldunkelSDR · 8 BitHDR · meist 10 Bithellere Spitzlichterfeinere Abstufungenmehr Details im Schatten
HDR wirkt nur, wenn Datei, Abspielgerät und Display es unterstützen, für Social Media ist gut bearbeitetes SDR meist sicherer.
Englisch
High Dynamic Range
Auch genannt
High Dynamic Range, HDR-Video, HDR10, HLG, Dolby Vision, HDR-Export
Thema
Formate & Qualität

HDR steht für High Dynamic Range und bezeichnet Videos mit einem größeren Umfang an Helligkeit und Farben als klassisches SDR-Video. Helle Lichter wie Sonne oder Lampen können heller dargestellt werden, und in Schatten bleiben mehr Details sichtbar. Damit das wirkt, müssen Datei, Abspielgerät und Display HDR unterstützen.

Wie funktioniert HDR?

Ein HDR-Video speichert Helligkeit und Farbe mit mehr Abstufungen, meist mit 10 Bit pro Farbkanal statt 8 Bit, und in einem größeren Farbraum. Die technischen Grundlagen für HDR im Fernsehen beschreibt die Empfehlung ITU-R BT.2100. Verbreitete Varianten sind HDR10, HLG und Dolby Vision. Sie unterscheiden sich darin, wie die Helligkeitsinformation codiert und an das Display weitergegeben wird.

HDR bei KI-Videos

Die meisten KI-Videomodelle erzeugen SDR-Video in 8 Bit. HDR ist bisher eher ein Thema für professionelle Arbeitsabläufe. Luma nennt laut Anbieter HDR- und EXR-Ausgabe für die Postproduktion, bei Runway ist laut Anbieter ProRes- und HDR-Export in höheren Plänen enthalten. Solches Material lässt sich im Color Grading stärker bearbeiten, ohne dass Farbverläufe in Stufen zerfallen.

Für dich ist HDR interessant, wenn KI-Clips zusammen mit echtem HDR-Kameramaterial in einen Film oder Werbespot sollen. Dann passen beide Quellen besser zusammen.

Worauf du achten solltest

HDR ist kein Schalter für ein schöneres Bild. Ein HDR-Video, das auf einem normalen Bildschirm ohne saubere Umwandlung läuft, wirkt oft flau oder zu grell. Plattformen behandeln HDR unterschiedlich, und nicht jedes Smartphone zeigt es an. Für Social-Media-Clips ist gut bearbeitetes SDR deshalb meist die sicherere Wahl.

Wenn du HDR nutzen willst, arbeite durchgehend mit einem passenden Codec und Containerformat, etwa ProRes oder H.265 mit 10 Bit, und prüfe das Ergebnis auf einem HDR-fähigen Display. Werkzeuge für die Nachbearbeitung findest du unter KI-Video-Editoren.

Häufige Fragen zu HDR

Was ist der Unterschied zwischen HDR und SDR?

SDR (Standard Dynamic Range) ist das klassische Videoformat mit begrenztem Helligkeitsumfang. HDR kann deutlich hellere Spitzlichter und mehr Abstufungen in dunklen Bereichen darstellen, braucht dafür aber ein passendes Display.

Gibt es KI-Videogeneratoren mit HDR?

Einige wenige. Luma nennt laut Anbieter HDR- und EXR-Ausgabe für die Postproduktion, Runway laut Anbieter ProRes- und HDR-Export in höheren Plänen. Die meisten Tools liefern SDR.

Lohnt sich HDR für Social Media?

Meist nicht. Viele Zuschauer sehen HDR-Videos nicht in voller Qualität, und falsch umgewandeltes HDR wirkt auf SDR-Bildschirmen blass oder überstrahlt.

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Hier kommt der Begriff vor.

Jochen Sahm, Autor & Visual Designer

Geschrieben von

Jochen Sahm

Autor & Visual Designer · Co-Founder newcreation Media GmbH

Jochen Sahm ist seit 17 Jahren Designer, Freelancer und Photoshop-Experte und Co-Founder der newcreation Media GmbH. Dort verantwortet er KI, Automatisierung und die Wahl der richtigen Werkzeuge. Zuletzt aktualisiert am 26.10.2026.

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