- Englisch
- Pay-as-you-go
- Auch genannt
- Pay as you go, nutzungsbasierte Abrechnung, Prepaid-Credits, Credit-Pakete
- Thema
- Preise & Tarife
Pay-as-you-go ist ein Preismodell, bei dem du nur für die Leistung zahlst, die du tatsächlich nutzt. Statt eines monatlichen Abos kaufst du Credit-Pakete im Voraus oder wirst nach Verbrauch abgerechnet, etwa pro Sekunde Video, pro Bild oder pro Minute Sprachausgabe. Wenn du einen Monat nichts erzeugst, entstehen keine Kosten.
Wie funktioniert Pay-as-you-go bei KI-Videotools?
Es gibt zwei verbreitete Formen. Bei Credit-Paketen kaufst du ein Guthaben, das beim Generieren verbraucht wird. Wie viele Credits ein Clip kostet, hängt von Modell, Länge und Auflösung ab. Bei der API-Abrechnung zahlen Entwickler und Unternehmen nach tatsächlichem Verbrauch, meist pro Sekunde erzeugten Videos, und bekommen am Monatsende eine Rechnung. Viele große Videomodelle sind über Cloud-Plattformen auf diese Weise nutzbar.
Manche Anbieter kombinieren beides: Ein Abo enthält ein Grundkontingent, zusätzliche Credits kaufst du bei Bedarf einzeln dazu. Welche Tools ohne Abo nutzbar sind, zeigt die Tool-Übersicht.
Für wen lohnt sich das Modell?
Pay-as-you-go passt, wenn du KI-Videos nur gelegentlich brauchst, etwa für ein einzelnes Projekt, oder wenn dein Bedarf von Monat zu Monat stark schwankt. Auch zum Vergleichen mehrerer Modelle ist es praktisch, weil du nicht bei jedem Anbieter ein Abo abschließen musst. Plattformen, die mehrere Modelle unter einem Dach bündeln, findest du unter KI-Plattformen.
Worauf du achten solltest
Rechne vor dem Kauf aus, was ein typischer Clip kostet. Ein Preis pro Credit sagt wenig, solange du nicht weißt, wie viele Credits eine Generierung verbraucht, und Fehlversuche zählen mit. Bei API-Abrechnung lohnt es sich, ein Ausgabenlimit festzulegen, damit eine fehlerhafte Automatisierung keine hohe Rechnung verursacht. Prüfe außerdem, ob für Credits aus Paketen dieselben Nutzungsrechte gelten wie für Credits aus einem Abo.
Häufige Fragen zu Pay-as-you-go
Ist Pay-as-you-go günstiger als ein Abo?
Bei seltener Nutzung meist ja. Pro Credit oder Sekunde ist der Preis oft höher als im Abo, dafür zahlst du in Monaten ohne Nutzung nichts.
Verfallen gekaufte Credits?
Das ist je nach Anbieter verschieden. Manche Credit-Pakete gelten unbegrenzt, andere laufen nach einer bestimmten Frist ab. Prüfe die Bedingungen vor dem Kauf.
Relevante Glossareinträge
- Abo (Abonnement)Ein Abo ist ein Tarif mit regelmäßiger Zahlung, meist monatlich oder jährlich. Bei KI-Videotools enthält es oft ein festes Kontingent an Credits.
- CreditsCredits sind die interne Verrechnungseinheit vieler KI-Videotools. Jede Generierung verbraucht Credits, abhängig von Modell, Länge, Auflösung und Ton.
- APIEine API ist eine Programmierschnittstelle, über die eigene Software ein KI-Videomodell ohne Weboberfläche ansteuert. Abgerechnet wird meist pro Sekunde.
- Gratis-Plan (Free Plan)Ein Gratis-Plan ist ein dauerhaft kostenloser Tarif mit begrenzten Credits und Funktionen, oft mit Wasserzeichen und ohne kommerzielle Nutzung.
- Enterprise-TarifEin Enterprise-Tarif ist ein individuell verhandelter Tarif für Unternehmen, mit mehr Nutzern, Single Sign-on, Datenschutzverträgen und eigenem Support.
- Testphase (Free Trial)Eine Testphase (Free Trial) gibt dir für begrenzte Zeit oder mit festem Kontingent kostenlosen Zugang zu einem Tarif. Danach endet sie oder wird ein Abo.
Relevante Ratgeber und Testberichte
Hier kommt der Begriff vor.

Geschrieben von
Autor & Visual Designer · Co-Founder newcreation Media GmbH
Jochen Sahm ist seit 17 Jahren Designer, Freelancer und Photoshop-Experte und Co-Founder der newcreation Media GmbH. Dort verantwortet er KI, Automatisierung und die Wahl der richtigen Werkzeuge. Zuletzt aktualisiert am 26.10.2026.























