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60 fps

Kurz gesagt

60 fps heißt 60 Bilder pro Sekunde. Bewegungen wirken damit sehr flüssig, etwa bei Sport und Gaming. KI-Videos erreichen 60 fps meist per Interpolation.
60 fps zeigt mehr Bilder pro SekundeGleiche Bewegung in gleicher Zeit24 fpsweicher, filmisch60 fpsflüssig, scharfBei KI-Videosmeist 24 bis 30 fps,Rest per Interpolationerzeugtberechnet
Die meisten KI-Modelle erzeugen 24 bis 30 fps. Für 60 fps werden Zwischenbilder per Frame-Interpolation berechnet.
Englisch
60 frames per second
Auch genannt
60 Bilder pro Sekunde, 60p, 59,94 fps, hohe Bildrate
Thema
Formate & Qualität

60 fps bedeutet 60 Bilder pro Sekunde. Bei dieser Bildrate wirken Bewegungen sehr flüssig und scharf, auch bei schnellen Schwenks. 60 fps ist bei Sportübertragungen, Gaming-Videos und Bildschirmaufnahmen verbreitet. Bei KI-Videos entsteht es meist nachträglich, indem eine KI Zwischenbilder berechnet.

Wie wirkt 60 fps?

Mit 60 Bildern pro Sekunde enthält jedes Einzelbild weniger Bewegungsunschärfe als bei 24 fps. Das Ergebnis wirkt klar und direkt, fast wie echtes Sehen. Für manche Inhalte ist das ideal, etwa für Tutorials mit Mausbewegungen, Sport oder schnelle Produktdrehungen. Bei Spielfilmszenen und erzählerischen Clips empfinden viele Zuschauer 60 fps dagegen als zu glatt, manchmal wird das als Seifenoper-Effekt beschrieben.

60 fps bei KI-Videos

Die meisten KI-Videomodelle erzeugen 24 bis 30 Bilder pro Sekunde, weil jedes zusätzliche Bild Rechenzeit kostet. Für 60 fps wird das Ergebnis meist mit Frame-Interpolation aufbereitet. Eine KI berechnet dabei Bilder, die zwischen den vorhandenen liegen. Das funktioniert bei gleichmäßigen Bewegungen gut, kann bei schnellen oder sich überlagernden Bewegungen aber Fehler erzeugen, etwa verschwimmende Hände oder verzerrte Kanten.

Ein zweiter Grund für viele Bilder pro Sekunde ist Zeitlupe. Ein 60-fps-Clip lässt sich auf halbe Geschwindigkeit verlangsamen und läuft dann immer noch mit 30 fps flüssig.

Worauf du achten solltest

Plane die Bildrate passend zum Inhalt. Für filmische Werbung und Kurzfilme reicht 24 fps, für Tutorials, Sport und Social-Media-Clips mit viel Bewegung kann 60 fps sinnvoll sein. Erhöhe bei 60 fps die Bitrate, sonst verliert das Bild trotz höherer Bildrate an Schärfe. Für YouTube nennt Google in den empfohlenen Upload-Einstellungen für 1080p mit hoher Bildrate etwa 12 Mbit/s.

Mische 60-fps-Clips nicht ohne Anpassung mit 24-fps-Material. Werkzeuge für Interpolation und Export findest du unter KI-Video-Editoren und Shorts und Clips.

Häufige Fragen zu 60 fps

Ist 60 fps besser als 30 fps?

Nicht grundsätzlich. 60 fps wirkt flüssiger und eignet sich für schnelle Bewegungen. Für filmische Inhalte wirkt es dagegen manchmal zu glatt, dort ist 24 fps üblicher.

Erzeugen KI-Videogeneratoren 60 fps?

Die meisten Modelle erzeugen 24 bis 30 fps. Höhere Bildraten entstehen meist durch Frame-Interpolation, bei der zusätzliche Zwischenbilder berechnet werden. Einige Editoren exportieren direkt in 60 fps, Submagic nennt laut Anbieter 4K mit 60 FPS in einem höheren Plan.

Brauche ich mehr Bitrate für 60 fps?

Ja. Doppelt so viele Bilder brauchen mehr Daten. YouTube empfiehlt für 1080p mit hoher Bildrate etwa 12 Mbit/s statt 8 Mbit/s.

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Hier kommt der Begriff vor.

Jochen Sahm, Autor & Visual Designer

Geschrieben von

Jochen Sahm

Autor & Visual Designer · Co-Founder newcreation Media GmbH

Jochen Sahm ist seit 17 Jahren Designer, Freelancer und Photoshop-Experte und Co-Founder der newcreation Media GmbH. Dort verantwortet er KI, Automatisierung und die Wahl der richtigen Werkzeuge. Zuletzt aktualisiert am 26.10.2026.

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