- Englisch
- Frame rate
- Auch genannt
- Bildrate, Framerate, Bildwiederholrate, fps, Bilder pro Sekunde
- Thema
- Modelle & Technik
Die Frame-Rate, auf Deutsch Bildrate, gibt an, wie viele Einzelbilder pro Sekunde ein Video zeigt. Angegeben wird sie in fps (frames per second). Je höher der Wert, desto flüssiger wirkt Bewegung, besonders bei schnellen Schwenks oder Action.
Welche Frame-Raten sind üblich?
24 fps sind der klassische Kinostandard und erzeugen den typischen Filmlook mit leichter Bewegungsunschärfe. 25 fps sind im europäischen Fernsehen verbreitet, 30 fps bei vielen Online- und Smartphone-Videos. 60 fps wirken sehr glatt und werden für Sport, Gaming oder Zeitlupen genutzt. Wer ein 60-fps-Video auf 24 fps abspielt, erhält eine Zeitlupe.
Welche Frame-Rate erzeugen KI-Videogeneratoren?
Die meisten KI-Videomodelle geben die Bildrate fest vor und liegen meist im Bereich von etwa 24 bis 30 fps. Einstellen kannst du sie bei vielen Tools nicht. Höhere Bildraten erreichen manche Anbieter durch nachträgliche Interpolation, bei der Zwischenbilder berechnet werden.
Bei Editoren sieht es anders aus. Dort legst du die Bildrate oft beim Export fest. Submagic nennt laut Preisseite zum Beispiel Export in 4K mit 60 FPS im Business-Plan. Welche Editoren es gibt, siehst du in der Kategorie KI-Video-Editoren.
Worauf du achten solltest
Halte die Frame-Rate innerhalb eines Projekts einheitlich. Wenn du Clips aus verschiedenen Tools mit 24 und 30 fps in einem Schnittprogramm mischst, muss die Software umrechnen. Das kann zu Rucklern oder doppelten Bildern führen. Lege deshalb vor dem Schnitt eine Projekt-Bildrate fest, die zu den meisten deiner Clips passt.
Eine höhere Frame-Rate macht ein KI-Video nicht automatisch besser. Wenn die Bewegung selbst unnatürlich ist, etwa weil Gliedmaßen verschwimmen oder Objekte verschmelzen, fällt das bei 60 fps eher noch stärker auf. Interpolierte Zwischenbilder können außerdem eigene Artefakte erzeugen, zum Beispiel wabernde Ränder bei schnellen Bewegungen.
Für Social Media reicht in der Regel 30 fps. Für einen filmischen Look in Werbe- oder Imagevideos sind 24 fps üblich. Mehr zu kurzen Formaten steht in der Kategorie Shorts und Clips.
Häufige Fragen zu Frame-Rate
Welche Frame-Rate ist die beste?
Das hängt vom Zweck ab. 24 fps wirken filmisch, 30 fps sind bei Online-Videos verbreitet, 60 fps eignen sich für schnelle Bewegungen wie Sport oder Gaming-Clips.
Was ist der Unterschied zwischen Frame-Rate und Bildwiederholfrequenz?
Die Frame-Rate ist eine Eigenschaft des Videos. Die Bildwiederholfrequenz in Hertz gibt an, wie oft ein Bildschirm pro Sekunde ein neues Bild anzeigen kann.
Kann ich die Frame-Rate eines KI-Videos nachträglich erhöhen?
Ja, mit Frame-Interpolation. Dabei berechnet eine Software Zwischenbilder. Das wirkt flüssiger, kann bei schnellen Bewegungen aber Artefakte erzeugen.
Relevante Glossareinträge
- Frame-InterpolationFrame-Interpolation berechnet Zwischenbilder zwischen vorhandenen Frames. So wird ein Video flüssiger, die Bildrate höher oder eine Zeitlupe möglich.
- AuflösungDie Auflösung gibt an, aus wie vielen Bildpunkten ein Video besteht, etwa 720p, 1080p oder 4K. Mehr Auflösung zeigt mehr Details, kostet aber meist mehr.
- Artefakte (KI-Video-Fehler)Artefakte sind sichtbare Fehler in KI-Videos, etwa Flackern, Morphing, verformte Hände, unleserliche Schrift oder Objekte, die plötzlich verschwinden.
- Keyframe (Start- und Endbild)Ein Keyframe ist ein festgelegtes Bild an einer Stelle im Clip. Bei KI-Videos gibst du meist Start- und Endbild vor, die KI erzeugt die Bewegung.
- 4K4K ist eine Videoauflösung mit 3840 × 2160 Pixeln (Ultra HD), viermal so viele wie Full HD. Bei KI-Videos oft nur per Upscaling oder in teuren Plänen.
- APIEine API ist eine Programmierschnittstelle, über die eigene Software ein KI-Videomodell ohne Weboberfläche ansteuert. Abgerechnet wird meist pro Sekunde.
Relevante Ratgeber und Testberichte
Hier kommt der Begriff vor.

Geschrieben von
Autor & Visual Designer · Co-Founder newcreation Media GmbH
Jochen Sahm ist seit 17 Jahren Designer, Freelancer und Photoshop-Experte und Co-Founder der newcreation Media GmbH. Dort verantwortet er KI, Automatisierung und die Wahl der richtigen Werkzeuge. Zuletzt aktualisiert am 26.10.2026.























